Monitoring häufiger Brutvögel

Beim Monitoring häufiger Brutvögel stehen häufige Arten wie die Goldammer und Kohlmeise im Vordergrund.

Warum ein Monitoring häufiger Brutvögel (MhB) in der Normallandschaft?

Während die Verbreitung und die Bestandsentwicklung seltener Brutvögel oft sehr gut bekannt und dokumentiert ist, gab es bei den mittelhäufigen und häufigen Brutvogelarten oft nur fragmentarische Informationen.
Aber gerade die häufigen und mittelhäufigen Brutvogelarten sind als Frühwarnsystem für Veränderungen in der Normallandschaft bestens geeignet. Entsprechend bildet das MhB in der Normallandschaft eine wesentliche Grundlage für den bundes- und landesweiten Indikator "Artenvielfalt und Landschaftsqualität" und dessen Teilindikatoren. Der Indikator "Artenvielfalt und Landschaftsqualität" dient auch der Erfolgskontrolle der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt in Deutschland (bfn.de). Der Teilindikator "Agrarlandschaft" oder "Feldvogelindikator" erlaubt eine Aussage über die Entwicklung des Zustandes der Agrarlandschaft und wird zur Erfolgskontrolle von Agrarumweltmaßnahmen genutzt.

2003 wurde in Niedersachsen das MhB mit neuer und bundesweit standardisierter Methodik auf vorgegebenen Stichprobenflächen etabliert. Die Auswahl der Probeflächen erfolgte vom Statistischen Bundesamt als "geschichtete Zufallsstichprobe" in der die Hauptlebensräume Wald, Siedlung, Ackerland, Grünland, Sonderkulturen (Obst-, Weinbau etc.) und Sonderbiotope (Heiden, Trockenrasen, Moore, etc.) repräsentativ enthalten sind. In Niedersachsen sind dies 280 Probeflächen.

Koordinator und Ansprechpartner für das Monitoring häufiger Brutvögel in Niedersachsen ist Alexander Mitschke.

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