NOV-Jahrestagungen

Einladung zur nächsten NOV-Jahrestagung am 06./07.09.2025 in Osnabrück

Zur 51. Jahrestagung laden wir Euch/Sie in Zusammenarbeit mit dem Naturwissenschaftlichen Verein herzlich nach Osnabrück ein. Die Tagung findet vom 06. bis 07. September 2025 statt. Neben Vorträgen über die Auswertungen der beiden landesweiten Erfassungen für den Grauspecht und den Wiedehopf wird es auch ein Update zum Status-Quo der Kartierungen für den neuen, bundesweiten Brutvogelatlas (ADEBAR 2) geben.

Hier gehts zum Tagungsprogramm.

Alle Informationen auf einen Blick.

 

Veranstaltungsort:

Museum am Schölerberg, Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück

 

Anmeldungen bitte formlos per Mail bis zum 20. August 2025 über Jonas Wobker (jonas.wobkerornithologie-niedersachsende) oder per Post an Thomas Brandt (ÖSSM e.V., Hagenburger Str. 16, 31547 Rehburg-Loccum). Für unsere Planung bzw. Reservierungen, bitte verbindlich angeben, ob Mittagessen, Abendessen und Teilnahme am Sonntag an der Exkursion zum Alfsee bzw. am Freitag an der Führung durch das (naturhistorische) Museum am Schölerberg erwünscht ist.

Verbindliche Angaben bei der Anmeldung

Name

 

Museumsbesuch am Freitag

ja/nein

Mittagessen

ja/nein

Abendessen

ja/nein

Exkursion

ja/nein

 

Für die Tagung werden folgende Kosten veranschlagt:

Tagungsgebühr10 €
Tagungsgebühr + Mittagessen:20 €
Tagungsgebühr + Mittagessen + Abendessen35 €

Den entsprechenden Betrag bitte bei der Registrierung ab 9:00 Uhr vor Ort mit möglichst abgezähltem Bargeld begleichen. 

 

Exkursion zum Alfsee

Am Sonntag, den 07.09. wird die Exkursion zum Alfsee gehen. Hierzu gibt es die Möglichkeit einer gemeinsamen Anreise in einem gemieteten Reisebus ab dem Museum Schölerberg. Auf der Rückfahrt wird auch ein Halt am Hauptbahnhof Osnabrück eingeplant.

 

Bed-and-Birder

Zur Vermittlung privater Unterbringung bei Osnabrücker Ornitholog:innen bitte eine Mail mit kurzen Angaben zu(r) Person(en) und Anzahl der benötigten Schlafplätze an Lennart Haak (lennart.haakornithologie-niedersachsende) und Maren Hartmann (maren.hartmannornithologie-niedersachsende), die dann versuchen weiterzuvermitteln. 

 

Tauschbörse ornithologische Bücher und Zeitschriften

Der eine will vielleicht seine Biobliothek verschlanken, die anderen möchten sie vielleicht erweitern; auf dieser Tagung gibt es die Möglichkeit an einem Stand in den Pausen Bücher und Zeitschriften zu tauschen bzw. zu verschenken. Bitte nur keine Wagenladungen mitbringen!

 

Rückblick: 50. Jahrestagung der NOV am 07.09.2024 in Braunschweig!

Am 07.09.2024 war es endlich wieder soweit. Um die 150 Teilnehmer:innen kamen zur 50. Jahrestagung aus ganz Niedersachsen und Bremen zusammen, um sich auszutauschen und vielfältigen ornithologischen Vorträgen zu lauschen.

Die Tagung startete mit einem besonderen Anlass, der Ehrung von Frank-Ulrich Schmidt als Ehrenmitglied. Vor allem seinem langjährigen Engagement als 2. Vorsitzenden der NOV gilt ein herausragender Dank.

Der erste Vortragsblock wurde von Susanne Arbeiter vom Moor Centrum Greifswald zum Thema „Wiedervernässung und Paludikultur als Chance für die Vögel der Niedermoore“eröffnet. Hier wurde unter anderem das Projekt zum Seggenrohrsänger vorgestellt.

Weiter ging es mit dem „Rebhuhnschutzprojekt“ unter anderem von der Universität Göttingen, eindrücklich vorgetragen von Dr. Eckhard Gottschalk unter anderem mit Ergebnissen zur Mobilität und Populationsdynamik des Rebhuhns. Die Ergebnisse sind von besonderer Bedeutung für die Festsetzung des räumlichen Maßstab von Schutzprojekten wichtig.  

Nach einer ausgiebigen Mittagspause in der ansässigen Mensa, die dem Austausch und Kennenlernen galt, stellte zu Beginn des zweiten Vortragsblock zunächst Steffen Kämpfer seine Ergebnisse der Dissertation zu der Bedeutung großer, nährstoffarmer und heterogener Graslandschaften mit Erkenntnissen von den Ostfriesischen Inseln am Beispiel von Steinschmätzer und Sumpfohreule vor. Seine Arbeit wurde von der NOV mit dem Herwig-Zang Förderpreis ausgezeichnet. Mit seiner Arbeit hat Steffen Kämpfer einen wichtigen Beitrag zum verbesserten ökologischen Verständnis von Sumpfohreule, Steinschmätzer und Brachvogel geleistet. Dabei sind nicht nur seine wichtigen Ergebnisse sondern auch der vielfältige Einsatz seiner Methoden besonders anzuerkennen.

Ehrungen

 

Im Anschluss folgte vor der Kaffeepause Oliver Nüssen von der Avifaunistischen Komission Niedersachsen und Bremen mit einem Beitrag zum Thema „Seltene Vogelarten in Niedersachsen und die Arbeit der AKNB“. Nüssen stellte vor allem die Arbeit und Aufgaben der AKNB vor.

Der dritte Vortragsblock wurde von Maren Hartmann, Studentin an der Hochschule Osnabrück, mit einem Vortrag zur „Habitatnutzung von Wiedehopfen im östlichen Niedersachsen“ eingeleitet. Im Anschluss folgte Volker Blüml mit den Ergebnissen der landesweiten Erfassung des Brachvogels in Niedersachsen aus dem Jahr 2023.

Zuletzt folgte vor der ordentlichen MitgliederversammlungThorsten Krüger von der Staatlichen Vogelschutzwarte mit den ersten Informationen zum Projekt ADEBAR 2 und dem Brutvogelatlas Niedersachsen. Die Kartierungen sollen ab 2025 starten. Weitere Informationen dazu sind auch auf der Website der NOV zu finden.

Nach einem freien Abendessen, der auch mit viel Austausch verbunden war, folgte zuletzt der Abendvortrag von dem Team der Avison mit der Vorstellung des Exkursionsgebietes „Riddagshäuser Teichgebiet“ und Brutvögel aus „Avisonesien“.

Außerdem konnte wieder bei einem Vogelquiz gerätselt und bestimmt werden.

Ein großer Dank geht an alle Vortragenden für die spannenden sowie zum Nachdenken und Diskutieren anregenden Themen!

 

Exkursion in das Riddagshäuser Teichgebiet 

Die Exkursion am 08.09.2024 startete um 9 Uhr mit einer kleinen Gruppe von etwa 30 Leuten. Neben einigen Limikolen wie Dunkler Wasserläufer und Bekassinen konnten verschiedene Enten wie Schnatter-, Stock-, Löffel- und Krickenten beobachtet werden. Eine weitere schöne Beobachtung war eine Seeadlerfamilie bestehend aus 3 Individuen, die sich auf einem Ast niederließen und aus dem Beobachtungsturm schön zu beobachten waren. 

Die Tour endete im Haus Entenfang, welches eine kleine Ausstellung zu den Riddagshäuser Teichen beherbergt und besichtigt werden konnte.

Ein großer Dank geht an die drei Exkursionsleiter der Avison, die viel Hintergrundwissen zu dem Gebiet berichten konnten.